Der Weser-Radweg beginnt in Hannoversch Münden mit dem Zusammenfluss von Fulda und Werra. Das ist auch der Startpunkt für den Weser-Radweg, der nach 520 km bei Bremerhaven in die Nordsee mündet. 

Wir hatten leider nur ein paar Tage für diese Radtour und fuhren nur 140 km von Hameln bis Nienburg. Natürlich wird man dem Weser-Radweg mit dieser Teilstrecke nicht gerecht.

Trotz dieser Einschränkung war es eine schöne Radreise, denn es warteten einige interessante Orte und Sehenswürdigkeiten auf uns. Und auch die Landschaft, vom Weserbergland in die nordeutsche Tiefebene, gefiel uns.

 

Der Rattenfänger vor dem Stadtmuseum in Hameln

Die Stadt des Rattenfängers gefällt durch seine schöne Altstadt und ist einen ausführlichen Stopp wert. 

 

Landwirtschaft begleitet den meistens asphaltierten Radweg, der immer wieder interessante Stätten und Bauwerke aus längst vergangenen Zeiten präsentiert. Wie das im Jahr 955 gegründete Stift Fischbeck bei Hessisch Oldendorf. Sehenswert sind der Klostergarten und die romanische Kirche.

Besuch beim Kaiser Wilhelm I in Porta Westfalica

 

Einer der Höhepunkte unserer Tour war die Besichtigung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals. Wir konnten uns nicht alles ansehen, da diverse Restaurierungen und ein Neubau des Besucherzentrums stattfanden.

Da das Denkmal auf dem fast 300 m hohen Wittekindsberg errichtet wurde, mussten wir zuerst eine steile Zufahrt hochschnaufen, was mit einer schönen Fernsicht belohnt wurde. Bei besserem Wetter wäre diese sicherlich grandios gewesen.

 

 

Eine Schiffsbrücke über die Weser

 

Den technischen Höhepunkt unserer Reise erreichten wir bei Minden. Hier überquert in 13 m Höhe der Mittellandkanal mit zwei Fahrrinnen auf einer Länge von fast 400 m die Weser. Das Bauwerk ist das größte Wasserstraßenkreuz der Welt.

Auf dem Weg zu unserem Reiseziel Nienburg kamen wir am historischen Scheunenviertel bei Schlüsselburg vorbei. Ab Nienburg ließen wir uns von der Bahn gemütlich nach Hause fahren.