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Erholung in der Bucht von South Baymouth

Der erste Morgen in South Baymouth

 

Der Morgen nach dem Pow Wow war dann, trotz des miesen Campingplatzes, sehr nett. Neben mir campten Bettina und Frank aus Winsen mit ihren Kids Anne und Erik. Wieder ein Beweis, wie klein doch die Welt ist. Wir frühstückten zusammen und ich bekam jede Menge Proviant geschenkt, da die vier bald abreisen mussten.
Gut gestärkt machte mich ich mich an die nächsten Kilometer, merkte aber bei jedem Anstieg, dass meine Beine nicht mehr viel Reserven hatten.
Seit ich auf Manitoulin Island bin, spinnt das Navi. Es fällt immer wieder aus, weil es zu wenig Satellitensignale empfängt. Da der Satelliten-Tracker jedoch funktioniert, mache ich mir etwas Sorgen um das Gerät. Oder ist es Manitou der auf seiner Insel dazwischenfunkt? Ich wollte zur Providence Bay im Süden der Insel fahren. Der dortige Campingplatz wird im Reiseführer sehr gelobt, dort wollte ich mich endlich ausruhen. Manchmal träume ich beim Radeln vor mich hin und so fiel mir gar nicht auf, dass der Pfeil zum Rechtsabiegen beim Navi stillstand. Wieder ein Aussetzer. Ich war schon 10 Kilometer zu weit gefahren. Ich hatte keine Lust mehr zurückzufahren und spekulierte mit dem Gedanken bereits heute zur Fähre zu fahren und auf das Festland zu wechseln. Zu meiner großen Freude kam nach kurzer Zeit eine kleine Bucht mit Strand und Minuten später holte ich im Lake Huron die ausgefallene Dusche nach. Als ich etwas hinausschwamm und um die Ecke der Bucht sehen konnte, entdeckte ich Wohnwagen und Zelte unter Bäumen.
Eine halbe Stunde später hatte ich beim South Baymouth Resort eingecheckt. Dank eines Münchener Paares, die am Morgen abgereist waren, bekam ich den einzigen freien Platz.
Jetzt konnte die Erholung beginnen.    

 

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Kommentare: 9
  • #1

    Christine (Dienstag, 06 August 2019 18:02)

    Wunderschöne Fotos !!!!!

  • #2

    Ernst (Mittwoch, 07 August 2019 00:12)

    Ja liebe Christine, hier kann man es gut aushalten. Da erhle ich mich gut von den Highway-Anstrengungen.
    Ganz liebe Grüße nach Jesteburg

  • #3

    Wolfram (Donnerstag, 08 August 2019 16:20)

    GPS ist Ami-Technik mit dem Vorrang für das Militär. Bei uns hier spinnen die GPS Laufuhren auch. Melden sich zwar an, aber zeichnen nicht sofort auf. Strecken sind dannn zu kurz. Wenn USA meint, Krieg spielen zu müssen, dann spielen die mit den Satelliten. Die Satelliten-Verwendung von Glonass, Chinesen oder den Europäern kann helfen, wenn das Gerät diese empfangen kann. Viel Glück beim Navigieren=>Abenteuer pur ;D

  • #4

    Ernst (Freitag, 09 August 2019 03:14)

    Hallo Wolfram,
    ja leider ist das so. Mein Garmin empfängt GPS und Glonass parallel.
    Liebe Grüße aus Kanada

  • #5

    Fishmann-Family aus Winsen(Bettina,Frank,Anne,Erik) (Sonntag, 11 August 2019 15:19)

    Hallo Ernst,
    Schön dass Du noch einen schönen Erholungs-Camoingplatz auf Manitoulin-island gefunden hast.
    Wir sind jetzt wieder zurück in Winsen.
    Dir weiterhin eine schöne und intensive Erlebnisse in Canada.
    Wir sehen uns im Orchideen Palast.
    Viele Grüße, die Fishmann-Family

  • #6

    Georg (Dienstag, 13 August 2019 14:25)

    Lieber Ernst, wo bist du abgetaucht? Liebe Grüße aus Hamburg.

  • #7

    Ernst (Dienstag, 13 August 2019 15:09)

    Danke und liebe Grüße nach Winsen. Damk der guten Power-Riegel geht es gut voran!!!

  • #8

    Ernst (Dienstag, 13 August 2019 15:12)

    Hallo Georg,
    bin zur Zeit in Owen Sound.
    Beste Grüße nach Volksdorf oder wo immer du gerade bist.

  • #9

    Davis Tokoda (Donnerstag, 15 August 2019 16:37)

    Das Wetter gefällt mir auch gut �