Die Panoramastraße Icefield Parkway

Der Peyto Lake

 

(Mein Lieblingssee am Parkway).

 

Und wie man sieht, läuft das Netbook wieder. Das kostete mich fast eine Nacht und viel Nerven. Aber es hat sich gelohnt. Ich bin happy 😉😉 .

 

 

 

Der Icefield Parkway ist auch eine Panoramastraße und zählt zu Recht mit zu den schönsten der Erde. Sie beginnt in Lake Louise und endet nach 230 km in Jasper und verbindet die beiden Nationalparks Banff und Jasper. Die Strecke führt parallel zu den gewaltigen „3.500ern-Gipfeln“ der Rocky Mountains, die hier zu den höchsten des Gebirges gehören und das Columbia Icefield tragen. Dieses Gletschergebiet ist die größte, zusammenhängende Eismasse südlich des Polarkreises. Das Eis ist teilweise 400 m dick.
Für diese Straße mache ich den Umweg von 600 km, denn normalerweise führt der Trans Canada Trail ab Banff in den Süden nach Calgary. Leider muss ich für den Anschluss an den TCT diese Strecke bis nach Canmore, südlich von Banff, wieder zurückfahren. Das ist schon ein großer Nachteil.  

 

Der Parkway überquert zwei Pässe, jeweils über 2.000 m, wo ich wieder „alles geben“ musste. Aber es war deutlich zu merken, dass ich ganz schön an Kondition zugelegt habe.   

 

Die Nächte auf den Campingplätzen waren sehr kalt, da ich zum Teil auf über 2.000 m Höhe campierte. Auf dem Campground Mount Kerkeslin traf ich Roland, ein deutscher Reisejournalist, der Bücher über seine Abenteuer schreibt und Vorträge hält und seinen Begleiter, den Amerikaner Mike. Den hatte Roland auf der Strecke kennengelernt und sie fahren ein paar Tage zusammen. Mike ist Anfang 60 und kommt aus der Umgebung von Harriesburg. Wir teilten uns die Campsite, kochten gemeinsam und hatten einen sehr netten Abend. Da ich am nächsten Tag Jasper erreichen werde, waren meine Vorräte nicht mehr sehr üppig und ich konnte bis auf ein paar Reste für den Salat leider nicht viel beitragen. Dafür übernahm ich dann im Fluss den Abwasch 😉.  

 

Eine Enttäuschung war das Icefield Center. Hier konnte ich vor 11 Jahren noch auf dem Gletscher herumlaufen. Darauf hatte ich mich seit Tagen gefreut. Jetzt ist alles aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Auf den Gletscher kommt man nur mit einer sündhaft teuren Führung. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Im Hostel von Jasper traf ich Birgit und Peter wieder. Ein sehr nettes Paar, das ich bereits im Hostel in Lake Luise kennenlernte. Beim gemeinsamen Frühstück verabredeten wir uns zum Grillabend. Franz aus der Schweiz kam auch noch dazu. Birgit und Peter hatten eingekauft, wir bereiteten  gemeinsam den Salat zu und Peter erwies sich als wahrer Grillmeister. Seine Steaks waren perfekt und Birgits Kartoffelsalat war auch sehr lecker. Franz überraschte uns zum Dessert noch mit frischen Blaubeeren. Die lästigen Mücken vertrieben uns nach Drinnen, wo wir noch etwas zusammensaßen. Das war eine sehr nette Runde und ich hoffe auf ein Wiedersehen in Hamburg.

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Kommentare: 2
  • #1

    Georg Weimer (Montag, 31 Juli 2017 17:51)

    Traumhafte Fotos, Danke dir.

  • #2

    Der Heidjer Radler (Montag, 31 Juli 2017 21:05)

    Es ist wohl einer der "Super Highlights" auf Ihrer Tour durch Kanada.
    Als ich meinen Sohn gerade die Bilder zeigte, sagte er "Er will dahin".Jetzt wird in den nächsten Tagen darüber ernsthaft nachgedacht und meine Frau hat auch Interesse gezeigt. Sie weiß ja wie es da ist. Dann sind es auch 25 Jahre her, dass wir da waren.