Nach Nainamo zur Fähre nach Vancouver

Um 5 Uhr krabbelte ich aus dem Schlafsack, packte zügig alles zusammen und war kurze Zeit später unterwegs. Ein schlechtes Gewissen wegen der geprellten Zeche hatte ich ehrlich gesagt nicht. Wo hätte ich auch bezahlen sollen. Das Office war ja immer geschlossen ;-).

An der nächsten Kreuzung gab es eine kleine Mall. McDonalds war das Einzige, was schon geöffnet hatte und so gab es dort die Katzenwäsche und ein kleines Frühstück. Beim Weiterfahren sah ich noch einen Friseur, und da ich in Vancouver ohnehin die Haare schneiden lassen wollte, erledigte ich das geich hier. Ich erinnere mich nicht, mal so kurze Haare gehabt zu haben. Aber unter dem Helm, besonders wenn es heiß ist, ist es einfach praktischer und angenehmer.
Die Straße entang der Küste muss immer den gleichen Namen haben, denn obwohl die Häuser ziemlich große Abstände zueinander haben, sind die Hausnummern fünfstellig. Einige Bewohner geben sich mit ihren Hausnummern richtige Mühe. Ich wurde ausnahmsweise mit steilen Anstiegen verschont und war schon mittags auf dem Campingplatz von Nainamo. Der liegt sehr schön im Wald aber trotzdem mit Blick auf den Ozean. Als Radfahrer bekam ich sogar 10% Rabatt, was den happigen Preis von $ 30 für ein Zelt nicht wirklich groß beeinflusste. Aber dafür konnte ich Wäsche waschen und die Küche des Campingplatzes benutzen. Meine Zeltnachbarn waren sehr freundlich und ließen mich bei einem netten Gespräch an ihrem Lagerfeuer teilhaben.    

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Kommentare: 2
  • #1

    Marco (Dienstag, 20 Juni 2017 20:19)

    Ich hätte gerne ein Bild deiner Kurzhaarfrisur per WA - Danke ;)

  • #2

    Papa (Dienstag, 20 Juni 2017 23:57)

    Wird erledigt ;-)